Mittwoch, 8. Oktober 2014

[GedankenSpiele] Game Mags – Gedanken zu Papier gebracht

Hey meine verspielten Bücherleser mit ausgesprochen gutem Musikgeschmack! 

(Habe ich alle Themen des Blogs damit abgedeckt?!)

Dies ist mein erster Blogbeitrag zum Thema GAMES! Nach Büchern nun endlich auch etwas für die spielerische Fraktion unter meinen Lesern ;) Keine Angst, die Musik kommt in naher Zukunft ebenfalls noch hinzu. Heute aber, wie gesagt, geht es um Spiele, Papier und Erinnerungen. Enjoy!


Wie alles angefangen hat? Ich habe am Montag so den Livestream von Kuro (Gameswelt) angeschaut und wurde dabei dann total sentimental. Kuro hat über seine Jugend geredet und wie "anders" doch damals alles gewesen ist, was mit Spielen zu tun hatte. Das hat mich nun dazu gebracht, meine Gedanken zu meiner eigenen Jugend und Games niederzuschreiben. Da dieses Thema aber breit gefächert ist, werde ich dieses Mal nur einen einzelnen Aspekt näher beleuchten: Games Magazine!

[Quelle: Videogameszone.de]

Kennt die von euch überhaupt noch jemand, oder seid ihr derweilen auf Onlineberichte-Only umgestiegen? Früher, also in meinem Fall vor ungefähr 12 Jahren mit 12 Jahren (hehe), habe ich mir einmal im Monat ganz stolz von meinem Ersparten die neueste Ausgabe Bravo Screenfun, N-Zone und manchmal auch die ComputerBild-Spiele gekauft. Ja okay, die Wendy war auch immer noch am Start! Aber zurück zum Thema: Für mich war das damals etwas ganz besonderes, weil ich noch kein Internet (bzw. kaum Internet) hatte und auch sonst nur meinen PC. No Gameboy Color, No GameCube, No Playstation 2, no Xbox. Was macht man in so einem Fall? Man kauft sich Games Magazine und blättert darin herum, immer fasziniert von den vielen verschiedenen Spielen, die man niemals auf einem Bildschirm sehen konnte, weil die Hardware nicht vorhanden war! Für mich war das großartig, ich habe micht echt drüber gefreut, die Berichte in den Magazinen zu lesen und dazu die Bilder anzuschauen – mir wurde die Handlung erklärt, wie das Gameplay funktioniert und was so Besonderes an dem Titel ist. Ich fand das klasse! Ein Kaufberater, der mir bei der Entscheidung half, welches Spiel ich kaufen sollte, wenn ich denn das nötige Geld hätte – was ich nicht hatte, dafür aber trotzdem alles darüber erfuhr!
Zudem gab es meist eine Beilage in Form einer DVD mit allerhand Demos und sogar Vollversionen. Bei Chaos Legion, Tomb Raider und Need for Speed hat mein Herz damals echt höhergeschlagen. Von Need for Speed Underground 1+2 habe ich mir dann sogar die Vollversionen in der Retail-Version geholt, weil ich das Spiel so hammer fand. NFS♥
Wisst ihr, was an Games Magazinen auch gut war und immer noch ist? Man kann sie aufheben und dann nach einiger Zeit wieder hervorholen und nochmal lesen. Ohne nerviges Klicken, einem ERROR-Bildschirm oder gar Internet! Einfach so. Ins Regal geschaut, Magazin in die Hand genommen und Bumm.
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber das finde ich auch viel angenehmer. Es hat für mich nicht so dieses Hastgefühl, wie wenn ich im Internet irgendetwas anschaue. Wenn ich etwas auf Papier lese, dann ist das viel entspannter und lockerer.
Heute, in Zeiten des Internets, kann man Demos online runterladen, Spielberichte per Klick aufrufen oder sogar ganze Walkthroughs auf Youtube anschauen – und das sogar alles (meist) kostenlos! Klar, es hat auch Vorteile, aber meiner Meinung nach ist damit irgendwie auch ein Teil des Charmes von Spielen verloren gegangen. Früher musste man sich selber durchkämpfen, das Lösungsbuch zu Rate ziehen oder eben auf den (hoffentlich veröffentlichten) Bericht in Game Mags warten, heute hingegen reicht ein kurzer Klick. Irgendwie wird das nicht dem Spiel gerecht. Das ist, als ob man auf Schwierigkeitsgrad "Easy Peasy", spielt. Okay, ich merke schon, ich drifte ab haha
Ich bin ja auch nicht gegen Online-Testberichte oder ähnliches. Ich schreibe ja selbst hier über Games und lese auch ab und an Berichte von GamesWelt, Heavenly-Mangas, Anime-Thunder und anderen Seiten, aber dabei kommt bei mir nicht dieses "Nostalgie"-Gefühl auf, das ich so sehr mag. Versteht mich einer?!


[Quelle: wheredidiputthatgif.tumblr.com]


Ich jedenfalls, möchte mich bei all den tollen Game Magazinen bedanken, die immer noch jeden Monat ihre tollen abgedruckten Berichte herausbringen und mich damit glücklich machen! Deadlines, Informationsbeschaffung und Nachtschichten – ich fühle mit euch! Ohne Leser können solche Magazine nicht überleben und ich hoffe einfach, dass es auch weiterhin noch genügend Menschen in Deutschland gibt, die wie ich immer noch gerne Testberichte in schwarz und weiß auf Papier lesen. Ich werde jedenfalls weiterhin eine treue Leserin sein und euch Game Mags tapfer unterstützen! MACHT BITTE WEITER! Ganz besonders Play4 und N-ZONE♥

Und jetzt meine Fragen an euch, liebe Leser: Wie steht ihr denn dazu? Lest ihr noch gedruckte Game Mags oder schaut ihr Testberichte lieber online an? Vielleicht sogar beides?
Welche Mags sind denn eure Favoriten?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Eure Ki-Ka-Kati!

1 Kommentar:

  1. Die Sache bei Gamemags ist leider, dass sie hauptsächlich von Werbeeinnahmen leben und wenn die Publisher und Entwickler keine Werbungen mehr schalten in diversen Mags, fehlt die kohle. da kann man noch so viel Leser haben, rentiert sich das geschäft leoder nicht, denn wenn es das würde, müsste ein magazin ein vielfaches mehr kosten und wird dann erst recht nicht gekauft. - hab genau das schon diverse male beobachtet (zuletzt conso.at bzw consol.plus) - ein tolles magazin das zuletzt mehr leser hatte, als jemals davor, sich aber nicht mehr tragen konnte weil die entwickler lieber günstiger in reine online-medien investieren. traurig, aber wahr. :-/

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